Boris Netsvetaev
In Leningrad (St. Petersburg) geboren, studierte Boris Netsvetaev dort zunächst Musiktheorie und Komposition. Heute lebt und arbeitet er in Hamburg, wo er zu den profiliertesten Pianisten der norddeutschen Jazzszene zählt. Sein Spiel verbindet klassische Tiefe mit moderner Jazz-Harmonik — gleichermaßen zu Hause am akustischen Flügel wie an elektrischen Tasten.
Weg & Stil
Geprägt von der russischen Klaviertradition und der amerikanischen Jazzschule, entwickelte Netsvetaev eine eigene, kompositorisch dichte Sprache. Als Komponist schrieb er fünf der sieben Stücke des „Steve Reid Quartet — Live In Europe" — Werke wie „Madness", „Inspiration" und „Mirror Of The Soul" zeigen seine Vorliebe für ausgedehnte, erzählerische Formen.
Neben dem Jazz fand er — besonders in der Pandemie-Zeit — zurück zu seiner ursprünglichen klassischen Mission, etwa in Projekten wie „Boris Netsvetaev with Strings". Eine Brücke zwischen den Welten, die seine Musik durchgängig trägt.
Weggefährten
- Steve Reid
- Lena Bloch
- Chris Lachotta
- Hamburger Jazzszene
Wesentliche Aufnahmen
- 2020Steve Reid Quartet — Live In Europe (5 v. 7 Stücken von Netsvetaev)
- 2020Lena Bloch Quartet „Pyramid" (mit Netsvetaev, Lachotta)
- —Boris Netsvetaev with Strings (Hamburg, klassisch-orientiert)
Kompositionen im Steve-Reid-Set: Madness (9:51) · Inspiration (12:16) · The Last Hero (5:27) · Mirror Of The Soul (9:09) · NRFFM (7:43).
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