g--d vibes · Sound
Dreamhouse / Traumhaus
J
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Jazz · Köln 1999 · veröffentlicht 2020

Dreamhouse

Im Original „Traumhaus" — eine Komposition von Lena Bloch, eingespielt mit ihrem Kölner Quintett und WDR-Trompeter John Marshall. An einem einzigen Tag, ohne zweiten Take.
Studio-Stimmung Köln 1999
Mehr aus dem Traumhaus → 🎶 Break-Bop · der Stil 🏠 Chronologie · 30 Jahre 🎷 Lena Bloch 🎹 Mal Waldron 🎩 Thelonious Monk 🥁 Steve Reid 🎼 Boris Netsvetaev 🎺 Jeff Silvertrust 🎹 Harry The Hipster Gibson 🎷 Jeff Gibson

▶ Dreamhouse / Traumhaus (Bloch, take 2)

Lena Bloch Quintet feat. John Marshall · Topaz Audio Studio, Köln · 30. Oktober 1999 · 6:50 min · Track 2 von 7

vibe

„Dreamhouse" ist die englische Lesart von „Traumhaus", einer Eigenkomposition der Saxofonistin Lena Bloch aus ihrer Kölner Zeit. Das Stück steht als Track 2 auf dem Album Lena Bloch Quintet featuring John Marshall, das am 30. Oktober 1999 im Topaz Audio Studio in Köln entstand — nach Blochs eigenen Worten „an einem Tag, ohne zweite Takes und ohne Editing".

Produziert wurde die Session vom Bassisten Chris Lachotta. Sie blieb über zwei Jahrzehnte unveröffentlicht und kam erst am 25. April 2020 auf Bandcamp heraus — Lachotta hatte das damals nicht mehr erlebt, er verstarb 2016. Bloch dazu: „Es wurde aus irgendeinem Grund nie veröffentlicht … ich freue mich, es endlich mit euch zu teilen."

Das Album

Album-Cover
Lena Bloch Quintet featuring John Marshall
Aufgenommen 30.10.1999 · veröffentlicht 25.04.2020 · Bandcamp
  • 1 · Madness (B. Netsvetaev) — 9:51
  • 2 · Traumhaus / Dreamhouse (L. Bloch) — 6:50
  • 3 · Perseverance (L. Bloch) — 5:50
  • 4 · Inspiration (B. Netsvetaev) — 12:16
  • 5 · The Last Hero (B. Netsvetaev) — 5:27
  • 6 · Mirror Of The Soul (B. Netsvetaev) — 9:09
  • 7 · NRFFM (B. Netsvetaev) — 7:43

Die Besetzung

Tenorsaxofon · Komposition · Bandleader

Lena Bloch

Geboren in Moskau, 1990 nach Israel emigriert (Rubin Academy). 1994 Stipendium „Jazz In July" bei Yusef Lateef und Billy Taylor. 1999 Artist Diploma cum laude am Kölner Konservatorium bei Keith Copeland und John Marshall, im selben Jahr Banff-Workshop bei Joe Lovano, Kenny Werner und Dave Holland. Ab 2001 prägend: Lee Konitz und die Lennie-Tristano-Schule. 2006 Master in Komposition (UMass Amherst), seit 2008 in New York. In Europa spielte sie mit Mal Waldron, Johnny Griffin, Horace Parlan, Keith Copeland, John Marshall und Alvin Queen, nahm mit dem legendären Perkussionisten Steve Reid auf und tourte mit der Kölner „Embryo"-Band durch Italien. In den USA u. a. mit Connie Crothers, Sumi Tonooka, Vishnu Wood, Roberta Piket, Arturo O'Farrill, George Schuller, Dan Tepfer, Ted Brown und Brad Linde. Festivals: Red Sea Jazz (Eilat 1990), Leipziger Jazz Newcomers (Sieg 2000), Leverkusener und Ingolstädter Jazztage (2001), Jazz Lent Maribor mit Alvin Queen (2002), Voronezh (2002). Auszeichnungen: Downbeat Student Award 2005, MENC Award 2004; Debüt „Feathery" zum besten Debüt 2014 gekürt (Dan Morgenstern).
Trompete · 1952–2025

John Marshall

US-Trompeter aus Wantagh, NY. Ab 1971 in der New Yorker Szene, spielte mit Buddy Rich, Lionel Hampton, Gerry Mulligan, Ornette Coleman und Dizzy Gillespie. Von 1992 bis 2017 Solotrompeter der WDR Big Band Köln — und einer von Lenas Lehrern am Konservatorium. Er verstarb 2025.
Piano · Komposition

Boris Netsvetaev

Aus St. Petersburg, heute in Hamburg etabliert. Komponierte fünf der sieben Stücke dieser Session. Spielte u. a. im Wolfgang-Schlüter-Quartett.
Bass · Produzent · †2016

Chris Lachotta

Bassist und Produzent dieser Aufnahme. Er brachte das Quintett 1999 ins Studio. Verstorben 2016 — die Veröffentlichung 2020 erlebte er nicht mehr.
Schlagzeug

Stefan Noelle

Schlagzeuger der Session. Tontechnik, Mix und Mastering: Reinhard Kobialka.

Lena Blochs Diskografie

Marina (feat. Kyoko Kitamura) — Fresh Sound, Nov 2025
Live at iBeam Brooklyn — Feathery Quartet, Feb 2022
Rose of Lifta — Feathery Quartet, Fresh Sound, Okt 2021
Lena Bloch Quartet „Pyramid" — Mai 2020
Lena Bloch Quintet feat. John Marshall — Apr 2020 (dieses Album)
Steve Reid Quartet – Live In Europe — Mär 2020
Heart Knows — Feathery Quartet, Fresh Sound, Aug 2017
Feathery — Thirteenth Note Records, 2014 (bestes Debüt 2014, Downbeat)

Aktuelle Projekte & Konzerte

Lena Bloch leitet heute ihr Feathery Quartet mit Russ Lossing (Piano), Cameron Brown (Bass) und Billy Mintz (Schlagzeug). Ihr jüngstes Album Marina — eine Jazz-Vertonung von Gedichten der russischen Dichterin Marina Tsvetaeva mit Sängerin Kyoko Kitamura — erschien im November 2025 auf Fresh Sound Records, gefördert durch Chamber Music America.

Sie ist in Brooklyn als Dozentin aktiv (Slope Music) und kehrt regelmäßig nach Deutschland zurück — 2025 etwa für ein Trio-Konzert mit Frank Wunsch und Conrad Noll im Weinhag, Köln, sowie einen Auftritt im A-Trane, Berlin.

Quellen & weiterführende Links

Quellen-Lage: Besetzung, Tracklist, Aufnahmedatum, Studio und Veröffentlichung stammen direkt aus den Datei-Metadaten (ID3) und der offiziellen Bandcamp-Seite des Albums — hart belegt. Die Biografien sind über die verlinkten Quellen gesichert. Die Veröffentlichung dieser Audio-Datei hier erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung von Lena Bloch.